Im vergangenen Jahr haben deutsche Unternehmen ihre Investitionen in den Klimaschutz deutlich zurückgefahren. Wie aus einer Analyse von KfW Research hervorgeht, senkten vor allem die Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als einer halben Milliarde Euro ihre Ausgaben für erneuerbare Energien, Dämmungen oder Wärmepumpen.
In dieser Unternehmensklasse errechnete die KfW einen Rückgang der relevanten Investitionen um 18,5 Prozent auf 42 Milliarden Euro. Auch bei den mittelständischen Unternehmen sind die Investitionen demnach stark zurückgegangen – wenn auch auf einem niedrigeren Niveau. Die durchschnittliche Investitionssumme sank hier pro Unternehmen von 146.000 Euro im Jahr 2023 auf 91.000 Euro im vergangenen Jahr.
Den Angaben der KfW zufolge ist das Investitionsvolumen sämtlicher deutscher Unternehmen im Bereich des Klimaschutzes innerhalb eines Jahres um fünf Milliarden oder 5,5 Prozent auf 80 Milliarden Euro zurückgegangen.
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